Die Informationsmultiplikatoren aus Santa Luzia haben ein Theaterstück verfasst über die Mülltrennung und die Menschen, die davon leben. Den Stoff dazu sammelten sie in ihrem Wohngebiet – und stießen dabei auf zum Teil erschreckende Realitäten.
Vor der Erfahrung auf der Straße stand die Theorie. Um die Jugendlichen auf das Thema einzustimmen, trugen die Peer Educators Cilene, Antônio und Luana mit ihnen zunächst die Grundinformationen aus Filmen und Büchern zusammen. Mit dem frisch erworbenen Wissen ging die Gruppe dann zur Sammelstelle „Salve a Natureza“ – Rettet die Natur. Diese Zentrale wurde von Müll-Trennern gegründet, die sich zu einer Kooperative zusammengeschlossen haben. Beim Besuch in der Sammelstelle und den Interviews mit dem Personal erfuhren die Jugendlichen, dass die Arbeit dort zwar weit besser organisiert ist als in privaten Betrieben, es aber auch bei ihnen an Sicherheitsmaßnahmen mangelt.
Die meisten Müll-Trenner haben aus Not eine solche Tätigkeit gewählt, und viele sind bei illegalen Sammelstellen beschäftigt, die sie mies entlohnen und auch nicht vor Kinderarbeit zurückschrecken. Dennoch, so ist von der 30-jährigen Lucilene aus der Kooperative zu erfahren, bevorzugen viele Sammler die illegalen Betriebe. „Es werden immer weniger Materialien zu ‚Rettet die Natur’ gebracht“, klagt sie. „Deshalb wird es auch immer schwieriger, für alle bei uns einen angemessenen Lohn zu erwirtschaften.“ In einem sind sich die Mitarbeitenden in der Kooperative und die anderen Sammler einig: Es wäre eine große Hilfe, wenn die Familien in Santa Luzia den Abfall schon in ihrem Haushalt trennen würden.
Mit den vielen Informationen, die sie bei ihren Recherchen sammeln konnten, hatten die Jugendlichen mehr als genug Stoff beisammen für ihr Theaterstück. Inzwischen haben sie auch bereits die Proben hinter sich. Die Hauptprobe ging in Roda de Fogo über die Bühne, mit den dortigen Informationsmultiplikatoren als Publikum, und war ein Erfolg. Im nächsten Semester folgen dann die Auftritte in Schulen und Treffpunkten der verschiedenen Gemeinden. Die Vorfreude ist groß. Die Zuversicht, dass das Theaterstück Anklang finden wird, ebenfalls.
Vor der Erfahrung auf der Straße stand die Theorie. Um die Jugendlichen auf das Thema einzustimmen, trugen die Peer Educators Cilene, Antônio und Luana mit ihnen zunächst die Grundinformationen aus Filmen und Büchern zusammen. Mit dem frisch erworbenen Wissen ging die Gruppe dann zur Sammelstelle „Salve a Natureza“ – Rettet die Natur. Diese Zentrale wurde von Müll-Trennern gegründet, die sich zu einer Kooperative zusammengeschlossen haben. Beim Besuch in der Sammelstelle und den Interviews mit dem Personal erfuhren die Jugendlichen, dass die Arbeit dort zwar weit besser organisiert ist als in privaten Betrieben, es aber auch bei ihnen an Sicherheitsmaßnahmen mangelt.
Die meisten Müll-Trenner haben aus Not eine solche Tätigkeit gewählt, und viele sind bei illegalen Sammelstellen beschäftigt, die sie mies entlohnen und auch nicht vor Kinderarbeit zurückschrecken. Dennoch, so ist von der 30-jährigen Lucilene aus der Kooperative zu erfahren, bevorzugen viele Sammler die illegalen Betriebe. „Es werden immer weniger Materialien zu ‚Rettet die Natur’ gebracht“, klagt sie. „Deshalb wird es auch immer schwieriger, für alle bei uns einen angemessenen Lohn zu erwirtschaften.“ In einem sind sich die Mitarbeitenden in der Kooperative und die anderen Sammler einig: Es wäre eine große Hilfe, wenn die Familien in Santa Luzia den Abfall schon in ihrem Haushalt trennen würden.
Mit den vielen Informationen, die sie bei ihren Recherchen sammeln konnten, hatten die Jugendlichen mehr als genug Stoff beisammen für ihr Theaterstück. Inzwischen haben sie auch bereits die Proben hinter sich. Die Hauptprobe ging in Roda de Fogo über die Bühne, mit den dortigen Informationsmultiplikatoren als Publikum, und war ein Erfolg. Im nächsten Semester folgen dann die Auftritte in Schulen und Treffpunkten der verschiedenen Gemeinden. Die Vorfreude ist groß. Die Zuversicht, dass das Theaterstück Anklang finden wird, ebenfalls.
Cilene, Luana und Conceição