Einmal
pro Monat bedeutet Bildung bei AdoleScER das Recht zu Spielen
Das Thema „Bürgerrechte“, Schwerpunkt der
Ausbildung zum Peer Educators, beinhaltet unter anderem das Studium über die
Rechte von Kindern und Jugendlichen, insbesondere ihr Recht zu Spielen. Dieses
ist sowohl in der Deklaration der Menschenrechte, im brasilianischen Statut für
Kinder und Jugendliche (Artikel 4 und 16), als auch in der Bundesverfassung
(Artikel 266) vorzufinden.
Spielen und Freizeitgestaltung fördern
Kreativität, Motorik, das Einhalten von Regeln im Zusammenleben, Kooperation.
Es ermöglicht den Kindern zudem, ihre Ängste, Bedürfnisse und Erwartungen
auszudrücken. Mit anderen Worten: Spielen hilft mit, dass Kinder sich gesund
entwickeln und als Erwachsene ausgeglichener und selbständiger sind. Leider
wird das Recht zu Spielen nicht ernst genug genommen, insbesondere in den
Armenvierteln, wo die Gewalt wächst und es keine Spielplätze, Parks oder andere
sichere Einrichtungen gibt. Und wenn welche vorhanden sind, weisen sie einen
desolaten Zustand auf, bar jeglicher Sicherheit, jedenfalls bieten sie keine
echte Alternative als Aufenthaltsort für Kinder. So halten sie sich vorwiegend
in den engen Häusern auf, wo Fernsehen und bei den etwas Reicheren Internet und
Videospiele die einzige Freizeitgestaltung sind. Das Spielen auf den engen
Wegen und Straßen ist nicht ungefährlich, der Dreck und Müll, der überall
herumliegt, ist außerdem krankmachend. Kinderspiele für Draußen sind jedenfalls
nur sehr selten zu sehen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen