MONAT DES KINDES
Bei
AdoleScER dürfen auch Erwachsene ab und zu Kinder sein – und so glücklich, wie
diese sein sollten
Oktober ist für
AdoleScER ein besonderer Monat: Am 16. feiert die Organisation ihren 12.
Geburtstag. Außerdem ist hier in Brasilien am 12. Tag des Kindes. Für die
Gruppe AdoleScER war es dieses Jahr ein ganzer Monat mit Veranstaltungen nicht
nur für die Kleinen, sondern auch für die Jugendlichen und das Kind in den Erwachsenen.
In diesem Sinn
führte am 5. Oktober die Pädagogin Ana Carolina Lôbo zunächst eine
Weiterbildung über „Zeichnungen und kindliche Kreativität“ für die
ausgebildeten Peer Educators und das Fachkräfteteam durch. Hier in Brasilien
wird Kindern eher selten die Möglichkeit geboten, frei zu malen, meistens
müssen sie in den Kitas und Schulen vorgegebene Zeichnungen ausmalen.
Jugendliche und Erzieher bei AdoleScER wurden bei dieser Veranstaltung für die
Wichtigkeit des Malens als freie Ausdrucksmöglichkeit und Entwicklung der
Kreativität sensibilisiert. Neben eigenen Zeichnungen lernten sie auch etwas
über die Bedeutung von kindlichen Zeichnungen und wie diese Ausdrucksform zu
einer gesunde Entwicklung beiträgt.
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In der
„Woche des Kindes“ war „Spielen“ zentrales Thema aller Multiplikationen in den
öffentlichen Schulen, in den Jugendzentren und auf den öffentlichen Plätzen der
Projektstandorte. Selbst Jugendliche, Mitarbeiter/innen und Lehrer/innen ließen
sich diese Gelegenheit, noch einmal Kind zu sein, nicht entgehen. Da die Kinder
heutzutage eher selten ohne Vorgaben spielen dürfen / können, stimulierte
AdoleScER bei allen, ihre Erinnerungen an Kinderlieder, Reigen und einfache
Spiele einzubringen, die ausgezeichnet geeignet sind, um die Kommunikation, die
Kreativität, Musikalität, Bewegungsfähigkeit des eigenen Körpers und auch die Konzentration
und zu fördern.

Natürlich durfte
bei allen Veranstaltungen das Bad im Schwimmbassin im Hauptsitz von AdoleScER
nicht fehlen: zirka 60 Kinder der vier Armenviertel vergnügten sich an
verschiedenen Tagen im angenehmen Nass und erhielten auch kleine Geschenke. In
den jeweiligen Jugendzentren führten sie für ihre Eltern und Freunde
Puppentheater, Frevo und Capoeira auf. Diese wiederum nahmen an verschiedenen
Kursen zusammen mit ihren Zöglingen teil.
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