25.10.2012


MONAT DES KINDES

Bei AdoleScER dürfen auch Erwachsene ab und zu Kinder sein – und so glücklich, wie diese sein sollten

Oktober ist für AdoleScER ein besonderer Monat: Am 16. feiert die Organisation ihren 12. Geburtstag. Außerdem ist hier in Brasilien am 12. Tag des Kindes. Für die Gruppe AdoleScER war es dieses Jahr ein ganzer Monat mit Veranstaltungen nicht nur für die Kleinen, sondern auch für die Jugendlichen und das Kind in den Erwachsenen.


 

In diesem Sinn  führte am 5. Oktober die Pädagogin Ana Carolina Lôbo zunächst eine Weiterbildung über „Zeichnungen und kindliche Kreativität“ für die ausgebildeten Peer Educators und das Fachkräfteteam durch. Hier in Brasilien wird Kindern eher selten die Möglichkeit geboten, frei zu malen, meistens müssen sie in den Kitas und Schulen vorgegebene Zeichnungen ausmalen. Jugendliche und Erzieher bei AdoleScER wurden bei dieser Veranstaltung für die Wichtigkeit des Malens als freie Ausdrucksmöglichkeit und Entwicklung der Kreativität sensibilisiert. Neben eigenen Zeichnungen lernten sie auch etwas über die Bedeutung von kindlichen Zeichnungen und wie diese Ausdrucksform zu einer gesunde Entwicklung beiträgt.

In der „Woche des Kindes“ war „Spielen“ zentrales Thema aller Multiplikationen in den öffentlichen Schulen, in den Jugendzentren und auf den öffentlichen Plätzen der Projektstandorte. Selbst Jugendliche, Mitarbeiter/innen und Lehrer/innen ließen sich diese Gelegenheit, noch einmal Kind zu sein, nicht entgehen. Da die Kinder heutzutage eher selten ohne Vorgaben spielen dürfen / können, stimulierte AdoleScER bei allen, ihre Erinnerungen an Kinderlieder, Reigen und einfache Spiele einzubringen, die ausgezeichnet geeignet sind, um die Kommunikation, die Kreativität, Musikalität, Bewegungsfähigkeit des eigenen Körpers und auch die Konzentration und zu fördern.

Natürlich durfte bei allen Veranstaltungen das Bad im Schwimmbassin im Hauptsitz von AdoleScER nicht fehlen: zirka 60 Kinder der vier Armenviertel vergnügten sich an verschiedenen Tagen im angenehmen Nass und erhielten auch kleine Geschenke. In den jeweiligen Jugendzentren führten sie für ihre Eltern und Freunde Puppentheater, Frevo und Capoeira auf. Diese wiederum nahmen an verschiedenen Kursen zusammen mit ihren Zöglingen teil.

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