Wie haben die zehn Absolventen der Ausbildung zu jugendlichen Informationsmultiplikatoren die drei Jahre bei AdoleScER erlebt? Hier ihre Antworten zu einem bunten Strauss von Fragen.
Wie hast du das Zusammenleben in der Gruppe erlebt?
Joana D´Arc(16): „Für mich war es gut. Ich habe gelernt, mich in einer grösseren Gruppe stärker zu öffnen.“
Ariane Micaella (14): „Ich habe neue Personen kennen gelernt und neue Freundschaften geschlossen. Das Zusammensein in der Gruppe war für mich sehr schön.“
Was empfandest du am schwierigsten im Zusammenleben der Gruppe?
Ariane Micaella (14): “Am Anfang hatten wir einige Unstimmigkeiten in der Gruppe. Aber wir konnten die Probleme lösen und sind dadurch noch näher zusammengerückt.“
Joana D´Arc(16): „Am meisten Mühe machte mir, mit den Peer Educators zu reden.“
Findest du es sinnvoll, dass eine verhältnismässig kleine Gruppe wie AdoleScER sich für den Frieden einsetzt?
Wilson Martins (17): „Auf jeden Fall! Der Friede beginnt bei uns selber, wenn wir mit uns selber in Frieden leben, können wir es auch mit den anderen. Jeder muss seinen Teil dazu beitragen.“
Hast du den Eindruck, dass du heute in der Lage bist, Konflikte in der Familie, mit Freunden oder in der Schule friedlicher zu lösen?
Wilson Martins (17): „Auf jeden Fall. Ich habe gelernt, dass Gewalt nur Gegengewalt erzeugt und niemals ein Problem aus der Welt schafft. Ein konkretes Beispiel aus eigener Erfahrung, an das ich mich noch ganz genau erinnere: Einer meiner älteren Brüder, Flávio, wurde umgebracht. Willams, mein anderer Bruder, wollte ihn rächen. Ich habe mit ihm geredet und ihm erklärt, dass dies keine Lösung sein könne und Gewalt nur neue Gewalt erzeuge. Er dachte darüber nach und sah schliesslich ein, dass ich recht hatte.“
Wie hast du das Zusammenleben in der Gruppe erlebt?
Joana D´Arc(16): „Für mich war es gut. Ich habe gelernt, mich in einer grösseren Gruppe stärker zu öffnen.“
Ariane Micaella (14): „Ich habe neue Personen kennen gelernt und neue Freundschaften geschlossen. Das Zusammensein in der Gruppe war für mich sehr schön.“
Was empfandest du am schwierigsten im Zusammenleben der Gruppe?
Ariane Micaella (14): “Am Anfang hatten wir einige Unstimmigkeiten in der Gruppe. Aber wir konnten die Probleme lösen und sind dadurch noch näher zusammengerückt.“
Joana D´Arc(16): „Am meisten Mühe machte mir, mit den Peer Educators zu reden.“
Findest du es sinnvoll, dass eine verhältnismässig kleine Gruppe wie AdoleScER sich für den Frieden einsetzt?
Wilson Martins (17): „Auf jeden Fall! Der Friede beginnt bei uns selber, wenn wir mit uns selber in Frieden leben, können wir es auch mit den anderen. Jeder muss seinen Teil dazu beitragen.“
Hast du den Eindruck, dass du heute in der Lage bist, Konflikte in der Familie, mit Freunden oder in der Schule friedlicher zu lösen?
Wilson Martins (17): „Auf jeden Fall. Ich habe gelernt, dass Gewalt nur Gegengewalt erzeugt und niemals ein Problem aus der Welt schafft. Ein konkretes Beispiel aus eigener Erfahrung, an das ich mich noch ganz genau erinnere: Einer meiner älteren Brüder, Flávio, wurde umgebracht. Willams, mein anderer Bruder, wollte ihn rächen. Ich habe mit ihm geredet und ihm erklärt, dass dies keine Lösung sein könne und Gewalt nur neue Gewalt erzeuge. Er dachte darüber nach und sah schliesslich ein, dass ich recht hatte.“
Hast du auch mit deiner Familie über religiöse oder spirituelle Fragen, mit denen ihr euch bei AdoleScER befasst habt, gesprochen?
Karina(16): „Ja. Meine Grossmutter ist an allem interessiert, was wir bei AdoleScER machen. Und es gefällt ihr sehr, wenn ich mit ihr über diese Themen rede.“
Karina(16): „Ja. Meine Grossmutter ist an allem interessiert, was wir bei AdoleScER machen. Und es gefällt ihr sehr, wenn ich mit ihr über diese Themen rede.“
Warum ist es deiner Ansicht nach nötig, dass AdoleScER sich auch intensiv um die Sexualerziehung kümmert?
Enderson Fernando (16): „Damit wir ein gesundes Sexualleben führen können, müssen wir nicht bloss über die Fortpflanzung Bescheid wissen, sondern über alles, was mit Sexualität zu tun hat.“
Amanda Maria(17): „Die Sexualerziehung ist sehr wichtig, weil die Informationen uns helfen, uns vor einer Ansteckung mit Aids oder einer unerwünschten Schwangerschaft zu schützen.“
Welche Vorteile versprichst du dir davon, dass du bei AdoleScER auch Computerunterricht hattest?
Silberte Gomes Pereira (15): „Viele Arbeiten lassen sich mit dem Computer schneller und einfacher erledigen. Zudem findet man im Computer Informationen, die man beispielsweise für eine Schulaufgabe braucht, schneller. Ich hätte gern mehr Computerunterricht, um mehr über Excel, den Gebrauch des Internets usw. zu lernen.“
Verhältst du dich heute gegenüber der Umwelt anders als vor der Ausbildung bei AdoleScER?
Karina(16): „Ja. Früher konnte ich an keinem Baum vorbeigehen, ohne ein Blatt abzureissen. Das mache ich jetzt nicht mehr. Denn bei AdoleScER habe ich gelernt, dass auch ein Blatt Leben hat und deshalb genauso Schmerz empfindet wie wir.“
Enderson Fernando (16): „Damit wir ein gesundes Sexualleben führen können, müssen wir nicht bloss über die Fortpflanzung Bescheid wissen, sondern über alles, was mit Sexualität zu tun hat.“
Amanda Maria(17): „Die Sexualerziehung ist sehr wichtig, weil die Informationen uns helfen, uns vor einer Ansteckung mit Aids oder einer unerwünschten Schwangerschaft zu schützen.“
Welche Vorteile versprichst du dir davon, dass du bei AdoleScER auch Computerunterricht hattest?
Silberte Gomes Pereira (15): „Viele Arbeiten lassen sich mit dem Computer schneller und einfacher erledigen. Zudem findet man im Computer Informationen, die man beispielsweise für eine Schulaufgabe braucht, schneller. Ich hätte gern mehr Computerunterricht, um mehr über Excel, den Gebrauch des Internets usw. zu lernen.“
Verhältst du dich heute gegenüber der Umwelt anders als vor der Ausbildung bei AdoleScER?
Karina(16): „Ja. Früher konnte ich an keinem Baum vorbeigehen, ohne ein Blatt abzureissen. Das mache ich jetzt nicht mehr. Denn bei AdoleScER habe ich gelernt, dass auch ein Blatt Leben hat und deshalb genauso Schmerz empfindet wie wir.“
Was hat dir an der Ausbildung bei AdoleScER am besten gefallen?
Enderson Fernando(16): „Sie hat mir klar gemacht, dass sich die Grösse der Welt in ganz unterschiedlichen Dingen zeigen kann.“
Ariane Micaella (14): „Alles, was ich lernte, hat sich gelohnt und wird mir in Zukunft viel nützen.“
Amanda Maria(17): „Am wichtigsten war für mich, dass ich umfassend über Schwangerschaftsverhütung und Aids-Vorbeugung informiert wurde. So etwas hätte ich sonst wohl nirgends gelernt.“
Karina(16): „Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, nein zu Drogen zu sagen. Sie schaden dir selbst am meisten.“
Wilson Martins (16): „Ich weiss jetzt, dass man keine wichtige Person muss, um im Leben bestehen zu können. Wichtig ist, ein einfacher Bürger zu bleiben, aber speziell zu sein.“
Enderson Fernando(16): „Die Bekanntschaften, die ich machen konnte, und das starke Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gruppe.“
Enderson Fernando(16): „Sie hat mir klar gemacht, dass sich die Grösse der Welt in ganz unterschiedlichen Dingen zeigen kann.“
Ariane Micaella (14): „Alles, was ich lernte, hat sich gelohnt und wird mir in Zukunft viel nützen.“
Amanda Maria(17): „Am wichtigsten war für mich, dass ich umfassend über Schwangerschaftsverhütung und Aids-Vorbeugung informiert wurde. So etwas hätte ich sonst wohl nirgends gelernt.“
Karina(16): „Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, nein zu Drogen zu sagen. Sie schaden dir selbst am meisten.“
Wilson Martins (16): „Ich weiss jetzt, dass man keine wichtige Person muss, um im Leben bestehen zu können. Wichtig ist, ein einfacher Bürger zu bleiben, aber speziell zu sein.“
Enderson Fernando(16): „Die Bekanntschaften, die ich machen konnte, und das starke Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gruppe.“
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