Im Oktober, genau am 12., feiern wir hier in Brasilien den Tag des Kindes. AdoleScER bemühte sich, einen Kontrapunkt zur kommerziellen Ausrichtung dieses Gedenktages zu setzen.
Wie kam es in der Geschichte überhaupt zu einem solchen speziellen Tag? Der Bundesabgeordnete Galdino do Valle Filho legte ihn 1920 per Dekret fest; erst 1960 jedoch wurde er effektiv eingeführt, und zwar auf Initiative eines Spielzeugfabrikanten, der auf einen Zusatzgewinn spekulierte und seine Produkte zu diesem Zeitpunkt besonders günstig anbot. Sein Geschäftssinn legte den Grundstein eines heute stark kommerziell ausgerichteten Gedenktages, der eher den Spielwarenherstellern zu Gute kommt als den Kindern, denen er eigentlich gewidmet sein sollte.
Wir von der Grupo AdoleScER, im Bewusstsein dieser Verkehrung einer ursprünglich zum Schutz der Kinder eingerichteten Initiative, bemühen uns, einen positiven Kontrapunkt zu setzen. Wir richten in dieser Zeit besonderes Augenmerk auf die Wichtigkeit des Spielens, und zwar stets auf der Grundlage der menschlichen Werte wie Liebe, Frieden, Gewaltfreiheit, richtiges Handeln und Wahrheit. Das hilft den Kindern, ein positives Weltbild zu formen, ihren Charakter zu stärken, sich in der Gemeinschaft mit anderen einzubringen und auch Regeln zu akzeptieren. Unter dieser Prämisse entwickeln wir Aktivitäten mit den Kindern des Programms Aprender Brincando und den Jugendlichen in Ausbildung zum Peer Educator, in denen sie wirklich Kind sein können. Das ist für Kinder aus unserem Umfeld alles andere als selbstverständlich: Vielen von ihnen ist es nicht vergönnt, diese so wichtige und auch in gewisser Weise magische Lebensphase richtig auszuleben. Umso wichtiger ist es, dass wir ihnen mit Hilfe von kreativen Spielen, Kinderreigen und Kreistänzen ein Umfeld von Liebe, Zuneigung, Achtsamkeit und vor allem Friede aufbauen.
Unter den Aktivitäten dieses Monats war eine ganz besonders beliebt: das „Kino AdoleScER“, wo die Kinder und Jugendlichen Filme gemeinsam guckten und dabei Popcorn essen durften. Die am meisten gefragten Spiele waren: Frosch- und Känguruwettlauf; Apfelsinentanz; eine etwas andere Tragstange; Tanz des kooperativen Stuhls sowie einige Kinderlieder und –reigen wie: Schlag die Katze nicht; Kleiner Schmetterling; Aus dem Kürbis mach eine Melone; Ich habe einen Frosch gesehen; Mineira von Minas; Lebender Fisch - lauter Spiele, die ein kooperatives und von Zuneigung geprägtes Verhalten fördern sollen.
Die Peer Educators betonten, wie wichtig für sie diese Spielmomente mit den Kindern und Jugendlichen in Ausbildung waren und wie gut ihnen selbst dieses unbekümmerte Zusammensein mit der Zielgruppe getan hat. Und so wundert es nicht, dass Marcelo, unser Peer Educator von Caranguejo und heute Tanzlehrer bei AdoleScER, bekannte: „Das sind so lustige Spiele, dass ich mich selbst wieder als Kind sehe und mich so vergnüge…ich fühle mich sogar leichter!“
Zum Abschluss all dieser Aktivitäten zum Tag des Kindes haben wir sämtlichen TeilnehmerInnen des Programms Aprender Brincando und den Jugendlichen in Ausbildung Süßigkeiten und kleine Geschenke verteilt. Wir betonten dabei, dass es sich nicht um eine Bescherung aus besonderem Anlass handelte, sondern darum, ein kleines Zeichen zu setzen, dass Kinder immer ein Recht darauf haben, dass ihre Bedürfnisse nach Liebe, Zuneigung, Verständnis, Respekt, Ernährung, Gesundheit sowie kostenloser und guter Schulbildung gestillt werden.
Wir von der Grupo AdoleScER, im Bewusstsein dieser Verkehrung einer ursprünglich zum Schutz der Kinder eingerichteten Initiative, bemühen uns, einen positiven Kontrapunkt zu setzen. Wir richten in dieser Zeit besonderes Augenmerk auf die Wichtigkeit des Spielens, und zwar stets auf der Grundlage der menschlichen Werte wie Liebe, Frieden, Gewaltfreiheit, richtiges Handeln und Wahrheit. Das hilft den Kindern, ein positives Weltbild zu formen, ihren Charakter zu stärken, sich in der Gemeinschaft mit anderen einzubringen und auch Regeln zu akzeptieren. Unter dieser Prämisse entwickeln wir Aktivitäten mit den Kindern des Programms Aprender Brincando und den Jugendlichen in Ausbildung zum Peer Educator, in denen sie wirklich Kind sein können. Das ist für Kinder aus unserem Umfeld alles andere als selbstverständlich: Vielen von ihnen ist es nicht vergönnt, diese so wichtige und auch in gewisser Weise magische Lebensphase richtig auszuleben. Umso wichtiger ist es, dass wir ihnen mit Hilfe von kreativen Spielen, Kinderreigen und Kreistänzen ein Umfeld von Liebe, Zuneigung, Achtsamkeit und vor allem Friede aufbauen.
Unter den Aktivitäten dieses Monats war eine ganz besonders beliebt: das „Kino AdoleScER“, wo die Kinder und Jugendlichen Filme gemeinsam guckten und dabei Popcorn essen durften. Die am meisten gefragten Spiele waren: Frosch- und Känguruwettlauf; Apfelsinentanz; eine etwas andere Tragstange; Tanz des kooperativen Stuhls sowie einige Kinderlieder und –reigen wie: Schlag die Katze nicht; Kleiner Schmetterling; Aus dem Kürbis mach eine Melone; Ich habe einen Frosch gesehen; Mineira von Minas; Lebender Fisch - lauter Spiele, die ein kooperatives und von Zuneigung geprägtes Verhalten fördern sollen.
Die Peer Educators betonten, wie wichtig für sie diese Spielmomente mit den Kindern und Jugendlichen in Ausbildung waren und wie gut ihnen selbst dieses unbekümmerte Zusammensein mit der Zielgruppe getan hat. Und so wundert es nicht, dass Marcelo, unser Peer Educator von Caranguejo und heute Tanzlehrer bei AdoleScER, bekannte: „Das sind so lustige Spiele, dass ich mich selbst wieder als Kind sehe und mich so vergnüge…ich fühle mich sogar leichter!“
Zum Abschluss all dieser Aktivitäten zum Tag des Kindes haben wir sämtlichen TeilnehmerInnen des Programms Aprender Brincando und den Jugendlichen in Ausbildung Süßigkeiten und kleine Geschenke verteilt. Wir betonten dabei, dass es sich nicht um eine Bescherung aus besonderem Anlass handelte, sondern darum, ein kleines Zeichen zu setzen, dass Kinder immer ein Recht darauf haben, dass ihre Bedürfnisse nach Liebe, Zuneigung, Verständnis, Respekt, Ernährung, Gesundheit sowie kostenloser und guter Schulbildung gestillt werden.
Lúcia Pimentel und Lukas Moser
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